Neuer Koloss im Industriepark

Große Montagehalle der Kostedde GmbH / Einweihung im Januar / Anlagenbau und Maschinenfertigung

Foto: Sarah Kuhlmann - Allgemeine Zeitung vom 15.12.2016

15.12.2016

COESFELD. 17 Meter hoch ist die neue Halle im Industriepark Nord.Westfalen, die ab Januar für Montagearbeiten im Maschinen und Anlagenbau genutzt werden kann.

Durch ein fünf Meter hohes Tor erblickt man in zwölf Metern Höhe zwei Kräne. Bei einer Kraft von bis zu 50 Tonnen muss auch der Boden der Halle entsprechend belastbar sein. „20 Tonnen pro Quadratmeter hält der Boden aus“, erklärt Patrick Kostedde, Geschäftsführer der Kostedde GmbH. Für den Bau von schweren Werkzeugmaschinen sei ein solcher Boden erforderlich.

Insgesamt ist die neue Halle im Industriepark 580 Quadratmeter groß und steht auf einem 7185 Quadratmeter großen Gelände. „Das Gebäude ist in Länge und Breite erweiterbar“, so Kostedde.

150 Quadratmeter werden für Büros und 90 Quadratmeter für Sozialräume verwendet. Dazu zählen laut Kostedde Toiletten, Duschen und Umkleidekabinen. „Der geplante Pausenraum wird mit Fenstern ausgestattet“, so der Geschäftsführer. Auf einer freitragenden Bodenplatte wird sich in Zukunft die erste Etage mit Büroräumen befinden, die ebenfalls mit einer Fensterreihe Richtung Halle ausgestattet sein werden. Platz für Schwerlastregale ist ebenfalls vorgesehen. Der Bürobereich wird im Frühjahr 2017 fertiggestellt sein.

Zehn Mitarbeiter werden ab Januar tätig sein und zusätzlich werden weiterhin Bewerbungsgespräche geführt. „Wir sind auf der Suche nach Maschinenbauern, Industriemechanikern und Elektrikern“, erklärt Kostedde.

Den 20. Januar hat sich Patrick Kostedde, der das Unternehmen zusammen mit seinem Vater Peter Kostedde leitet, als Einweihungstag ausgesucht, um den Nachbarsfirmen und möglichen Kunden die Räumlichkeiten und Besonderheiten zu präsentieren. „Es ist ein großer Schritt für uns und wir sind sehr stolz“, betont Kostedde, der sich auf die Zukunft freut und dem sich jetzt neue Möglichkeiten eröffnen. „Es scheint alles sehr gut überlegt zu sein“, lobt Annette Görlich von der Stadtentwicklungsgesellschaft den jungen Unternehmer abschließend.

Von Sarah Kuhlmann

Quelle: Allgemeine Zeitung vom 15.12.2016

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