Alles rund um den Hund - Bodo Stahlke verlegt seine Firma „Jim & Bones“ nach Coesfeld

„Fühlte mich am besten betreut“

Bodo Stahlke, Chef der Firma Jim & Bones, freut sich schon auf den Umzug in den Gewerbepark Nord. Westfalen. Foto: Dieter Klein

02.09.2016

COESFELD. Im Gewerbepark Nord.Westfalen, auf dem Gelände der früheren Kaserne, steht ein neuer Zaun. In wenigen Tagen werden Bauarbeiter beginnen, dort auf einer Fläche von rund 4500 Quadratmetern Gebäude für ein neues Unternehmen zu errichten. Bodo Stahlke, Chef der Firma „Jim & Bones“, hofft, im Januar nächsten Jahres seinen bisherigen Firmensitz aus Nottuln endgültig nach Coesfeld verlagern zu können.

Doch wieso Coesfeld? Stahlke: „Ich muss dringend vergrößern. Ich habe mich in Nottuln wie in den umliegenden Kommunen nach Möglichkeiten umgehört. Und da ich mich in Coesfeld am besten betreut fühlte, ziehe ich mit meinem ganzen Betrieb und den derzeit fünf Mitarbeitern hierher.“

Stahlkes Unternehmen „Jim & Bones“ ist auf Hunde-Zubehör spezialisiert: von kleinen Halsbändern über homöopathische Heilmittel bis zu Abseil-Geschirren, wie sie bei den Hundestaffeln der Polizei und den Hunden der Bergwacht immer mehr zum Einsatz kommen. Mehr als 7000 verschiedene Artikel – viele davon unter eigenem Logo produziert – lagern in den Hochregalen des Unternehmens. Seine Kunden, Einzel- wie Groß-Händler, liegen über ganz Europa verstreut.

Dabei besteht „Jim & Bones“ erst seit gut vier Jahren. „Erst als ich auf den Hund kam, ging es mir gut“, verrät der gebürtige Rheinländer schmunzelnd. Die Erklärung lässt nicht lange auf sich warten. Der 42 Jahre alte Junggeselle, gelernter Elektro-Installateur, Informatik-Kaufmann und speziell bei Fluglinien angesehene Info-Dozent, gründete 2008 in Nottuln mit einem PC-Spezialisten die Computer-Firma „Coach X“. Und weil ihm die eintönige Atmosphäre zwischen Oszillographen, Bildschirmen und Plastikgerätschaften zu öde vorkam, schaffte er sich übers Internet einen Hund an. Eine englische Bulldogge namens „Uschi“. Und schon kurz darauf – um „Uschi“ von weiterem Zerbeißen sämtlicher Telefonkabel, Smart-Leitungen und Geschäftsunterlagen abzuhalten – einen Spiegefährten. Einen „Blood“- Hund mit Namen Else.

Wieso diese altdeutschen Girly-Namen? Stahlke: „Ich wollte sicher gehen, dass wenn ich die draußen rufe, sich höchstens mal ein nettes Großmütterchen umdreht und nicht eine ganze Meute anderer Vierbeiner.“ Apropos „Vierbeiner“: Denn zu den beiden schon erwähnten Hunden kommen noch zwei Miezen und drei Mitarbeiter-Hunde. Plus ein Aquarium voller Zierfische, womit der Mini-Zoo Stahlkes für genügend Arbeit und Aufmerksamkeit sorgt. Doch die Tierliebe garantiert auch den Umsatz.

So besucht der junge Unternehmer nahezu jede europäische Fachmesse, um mit immer wieder neuen Ideen heimzukehren. Ab Januar dann nach Coesfeld. „Und darauf freue ich mich ganz besonders“, sagt der neue Coesfelder. Schließlich liegt der Standort genau gegenüber dem dortigen Naturschutzpark. Besser konnte es doch nicht kommen. „Denn wo Tierliebe praktiziert wird, fühle ich mich halt auch ,sau-wohl.“

Zuletzt noch ein Tipp! Jogger oder Radwanderer in den Coesfelder Außenbereichen brauchen sich auch in Zukunft keine Sorgen um ihre Sicherheit zu machen. Die Hunde von „Jim & Bones“ gehen immer brav angeleint „Gassi“. Zudem – mit modernen „Adventure Lights“ ausgestattet – auch weithin gut sichtbar.

Von Dieter Klein

Bildunterschrift: Bodo Stahlke, Chef der Firma Jim & Bones, freut sich auf den Umzug in den gGwerbepark Nord.Westfalen. Sein Unternehmen ist auf Hunde-Zubehör spezialisiert und richtet sich an Einzel- und Großhändler.

Foto: Dieter Klein

Quelle: Allgemeine Zeitung vom 02.09.2016

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