Es geht gut voran

Zuwachs bei Industriepark-Vermarktung - Variable Grundstücksgrößen

Sie ist eine wichtige kommunale Aufgabe, die Bereitstellung von Gewerbe- und Industrieflächen.  Arbeitsplätze, Erzeugung und Bindung von Kaufkraft, Steuereinnahmen, ja die gesamte infrastrukturelle Entwicklung sind Bereiche die von der Standortwahl von Unternehmen beeinflusst werden.

Mit der Schaffung des Industriepark Nord.Westfalen auf dem Gelände der ehemaligen Freiherr -vom-Stein Kaserne in Flamschen verfügt die Kreisstadt über insgesamt 40 Hektar Gewerbe und GI-Industrieflächen, deren Vermarktung voran schreitet. „Wir sind auf einem guten Weg“, sind sich Wirtschaftsörderer Helmut Sunderhaus und Annette Görlich von der Stadtentwicklungsgesellschaft Coesfeld mbH (SEG) einig. Beide sind intensiv damit beschäftigt, die Grundstücke an den Mann bzw. das Unternehmen zu bringen.

Nach dem Abriss der Stabsgebäude und Mannschaftsunterkünfte stehen weitere Flächen zur Verfügung, wobei für ca. 18 000 qm so genannter Optionsflächen an der Hertzstraße von Seiten der Wirtschaft bereits konkretes Interesse bekundet wurde. „In den vergangenen zehn Monaten sind 17 500 qm veräußert worden, wir haben jetzt auf 16,7 Hektar 13 Unternehmen im Industriepark angesiedelt“, fasst Helmut Sunderhaus den Stand der Dinge zusammen.

„Durch die Variabilität in der Grundstücksgröße gerade an der Zusestraße sind wir auch für kleine und mittlere Unternehmen sehr attraktiv“, fügt Annette Görlich hinzu.

Zur Verfügung steht jetzt auch das ehemalige Wachgebäude mit seinen ca. 180 qm Nutzfläche auf einem 1100 qm großen Grundstück. „Hier wäre z.B. die Ansiedlung eines  Gastronomiebetriebs oder eines unternehmensnahen Dienstleisters wie ein Reinigungsunternehmen möglich“, hat Helmut Sunderhaus bereits Ideen. Und damit die Ideen nicht ausgehen, besuchten Sunderhaus und Görlich jüngst Europas größte Gewerbeimmobilienmesse „ExpoReal“ in München, wo interessante und aufschlussreiche Gespräche mit Projektverantwortlichen und Bauträgern auf dem Programm standen. Und so kann es auch weiterhin heißen: Es geht gut voran.

Quelle: Sonderveröffentlichung Allgemeine Zeitung AZ-Spezial „Unternehmen in der Region“ vom 10.11.2012

Zurück

Diese Seite teilen: